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Status eines Kleinsteuerpflichtigen

2014-10-09 10:22:06

Zu Ende Dezember des laufenden Jahres können die Unternehmer den Status eines Kleinsteuerpflichtigen erlangen. Was dies bedeutet und wie kann ein solcher Status erlangt werden?


Der Status eines Kleinsteuerpflichtigen zu Zwecken der Umsatzsteuer und der Körperschafts- oder Einkommensteuer (PIT oder CIT) kann gewährt werden, wenn die Umsatzerlöse, inkl. der anfallenden Umsatzsteuer bis zu dem erwähnten Ende Dezember den Betrag von TPLN 5068 nicht überschreiten. Der Status wird für das ganze Jahr 2014 gewährt. Einem kleinen Steuerpflichtigen stehen viele Vereinfachungen zur Verfügung: z.B. sofortige Abschreibung von Sachanlagen oder Kassenmethode zur Abrechnung der Umsatzsteuer.


Vielleicht kann sich ein Teil der Unternehmer daran erinnern, dass die Einnahmengrenze im letzten Jahr niedriger war. Woraus resultiert diese Änderung? Im Falle der Umsatzsteuer wird der Kleinsteuerpflichtige in Art. 2 Ziff. 25 des Gesetzes vom 11. März 2004 über die Steuer von Waren und Dienstleistungen definiert (d.h. G.Bl. von 2011 Nr. 177, Pos. 1054 m.s.Ä.). Der dort genannte Betrag wird in EUR genannt – es ist 1,2 Mio. – und wird jedes Jahr nach dem aktuellen Mittelkurs berechnet, der in diesem Jahr PLN 4,2230 betragen hat, also mehr als im vorigen Jahr (den Statuts des kleinen Steuerpflichtigen konnte bei Einkünften in Höhe von TPLN 4922 erlangt werden).


Die Grenze von 1,2 Mio. EUR betrifft jedoch nicht alle Rechtsträger. Unternehmen wie: Maklerhäuser, Firmen, die über Treuhandfonds verwalten und die Agenten, Auftragnehmer oder andere Dienstleistungen ähnlicher Art  erbringende Personen sind (unter Ausnahme von Kommission), fallen in den Bereich mit dem Limit in Höhe von lediglich TEUR 45. Unternehmen dieser Art können die für kleine Steuerpflichtige vorgesehenen Vorteile nur dann in Anspruch nehmen, wenn der Provisionsbetrag oder eine andere Vergütungsform für die durch sie erbrachten Dienstleistungen (unter Berücksichtigung des Steuerbetrags) 190 TPLN nicht überschreitet.


Das Finanzministerium schätzt die Zahl der kleinen Steuerpflichtigen in unserem Land auf ca. 1,5 Mio.

Sofortige Abschreibung

Die Möglichkeit der Inanspruchnahme der sofortigen Abschreibung ergibt sich aus Art. 16k Abs. 7 des Gesetzes vom 15. Februar 1992 r. über die Körperschaftssteuer (d.h. G.Bl. von 2011 r. Nr. 74, Pos. 397 m.s.Ä.) und Art. 22k Abs. 7 des Gesetzes vom 26. Juli 1991 r. über die Einkommensteuer (d.h. G.Bl. von 2012 Pos. 361 m.s.Ä). Sie betrifft nicht nur die kleinen Steuerpflichtigen, sondern auch die, die in dem betreffenden Jahr die Ausübung der wirtschaftlichen Tätigkeit angefangen haben.
Sofortige Abschreibung kann in Bezug auf Sachanlagen vorgenommen werden, die in den Bereich der Gruppen von 3 bis 8 der Klassifizierung fallen (es können z.B. Werkzeuge, Ausstattung oder Mobilien sein). Zu diesen Gruppen zählen jedoch keine Personenkraftwagen.
Laut Vorschriften darf der Anfangswert der Sachanlagen, in dem Jahr, in dem sie erfasst wurden, den Gegenwert von 50 TEUR, also TPLN 250 in 2014 nicht überschreiten. Es ist sich jedoch zu merken, dass es sich noch ändern kann – das Ministerium hat die Änderungen in der Körperschafts- und Einkommensteuer angekündigt, nach denen der vorgenannte Betrag ab dem 1. Januar bis Ende 2016 bis 100 TEUR (422 TPLN) steigen sollte.

Pauschalsteuer
Ein Teil der Steuerpflichtigen (soweit sie relativ niedrige Umsätze erreichen), kann sich mit dem Finanzamt auf vereinfachte Weise abrechnen – durch die pauschal bezahlte Steuer von den erfassten Einnahmen. In dieser Situation stellen die Bemessungsgrundlage die Einkünfte, ohne dass sie um die Betriebsausgaben gemindert werden, dar und der Steuersatz hängt von der Art der ausgeübten Wirtschaftstätigkeit ab.
In jedem nächsten Jahr wird diese Form der Abrechnung immer populärer. Die Voraussetzungen, zu welchen die Vereinfachungen gewährt werden, bestimmt das Gesetz vom 20. November 1998 über die Pauschaleinkommensteuer von einigen durch natürliche Personen erzielten Einkünften (G.Bl. Nr. 144, Pos. 930 m.s.Ä.). Gemäß dem Gesetz kann die Pauschalsteuer durch natürliche Personen angewendet werden, die die außeragrarische wirtschaftliche Tätigkeit ausüben. Die Vorschriften enthalten jedoch wiederum Ausnahmen – das Gesetz enthält eine ganze Liste von Ausnahmen, es sind z.B. Apotheken oder Lombards.


Die Pauschalsteuer kann auch angewendet werden, wenn die Tätigkeit in der Form von Gesellschaft bürgerlichen Rechts oder in der Form einer offenen Handelsgesellschaft ausgeübt wird. Wichtig ist jedoch, dass es eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts oder eine offene Handelsgesellschaft einer natürlichen Person ist.


In 2014 kann die Pauschale durch Steuerpflichtige in Anspruch genommen werden, die in 2013 Einkünfte nicht höher als der Gegenwert von 150 TEUR, also 633 450 TPLN erzielen (in 2013 betrug dieses Limit PLN 615 300). Für die vorgenannte Gesellschaft bürgerlichen Rechts oder offene Handelsgesellschaft natürlicher Personen betrifft das die Einkünfte aller Gesellschafter – hier zählt die Summe der Einkünfte.
Die Umrechnung des vorgenannten Betrages in EUR erfolgt in diesem Fall aufgrund des durch die Polnische Nationalbank zum 1. Oktober des Vorjahres veröffentlichten Mittelkurses. Oft ist es ein anderer Kurs, als der, der am ersten Oktoberwerktag veröffentlich wird. Der erstgenannte Kurs, sofern der 1. auf einen Feiertag fällt, wird als der Kurs vom 30. September bestimmt. Eine solche Situation fand z.B. in 2011 statt.
Das identisch umgerechnete Limit von 150 TEUR betrifft auch die Steuerpflichtige, die sich mittels Pauschale abrechnen wollen und im Vorjahr die Tätigkeit selbstständig oder in der Form von einer Gesellschaft ausgeübt haben, deren Einkünfte nur in der Form der Steuerkarte versteuert waren oder für einen Teil des Jahres in der Form der Steuerkarte und für einen Teil zu allgemeinen Grundsätzen. In dem zweiten der genannten Beispiele betrifft das Limit die gesamten Einkünfte. Für beide Unternehmenstypen können die in der Form der Steuerkarte versteuerten Einkünfte nur aufgrund der ausgestellten Rechnungen berechnet werden.


Wichtig ist sich zu merken, dass die Anwendung der pauschalen Abrechnung zur monatlichen Abrechnung der Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt und zur Bezahlung der Verbindlichkeiten auf das Konto des Finanzamtes bis zum 20. Tag des Folgemonats verpflichtet, und für Dezember – zum Zeitpunkt der Einreichung der Steuererklärung, also bis zum 31. Januar des folgenden Jahres.


Eine Ausnahme in diesem Fall sind nur die Steuerpflichtigen, deren die im Vorjahr erzielten Einkünfte aus der selbstständigen Tätigkeit oder die Einkünfte der Gesellschaft den Gegenwert von 25 TEUR nicht überschreiten werden (in 2014 - 105 575 PLN, in 2013 – 102 550 PLN). Solche Steuerpflichtige können die Pauschalsteuer quartalsweise abrechnen.